Rücklieferrecht und Eigenverbrauch im liberalisierten Strommarkt

Mit zunehmenden dezentralen Einspeisungen in Verteilnetzen, insbesondere von Photovoltaik, nimmt die Relevanz der Umsetzung der Verpflichtung der Netzbetreiber nach Art. 7 EnG, die eingespiesene Energie abzunehmen und zu vergüten, zu. Während die Marktpreise für Strom weiter sinken, sind die Gestehungskosten von dezentralen Anlagen nach wie vor hoch. Mit zunehmenden Mengen verschlechtert sich damit die Beschaffungssituation vieler Netzbetreiber in ihrer Funktion als Grundversorger. Gleichzeitig plant der Bundesrat die Umsetzung der 2. Stufe der Marktöffnung und die Abschaffung der heutigen Gestehungskostenregelung. Ist vor diesem Hintergrund eine Abnahme- und Vergütungspflicht überhaupt noch umsetzbar? Wie ist im Bereich der Netznutzung aufgrund der abnehmenden Ausspeisemengen im Kontext des Eigenverbrauchs umzugehen? Zwischen der Meinung des Nationalrats im Rahmen der Energiestrategie 2050 und der aktuellen Praxis vieler Netzbetreiber bestehen erhebliche Differenzen.

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Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Regulierungsmanagement, Transaktionsbegleitung, betrieblichem Rechnungswesen und Rechtsformänderungen. Als Experte und Gutachter bin ich für Energieversorger einerseits sowie für Verbände und Behörden andererseits tätig.

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